

Anlässlich ihres 60jährigen Bestehens (1947-2007) startet die Volkshilfe eine Kampagne an der Schnittstelle von Kunst und sozialem Engagement.
Verkauf
Zwei der begehrten Bilder wurden bereits an die Telekom Austria und an die Firma Brolli verkauft. Gerhard Mayer, Regionalleiter der Telekom Austria Business Solutions Steiermark und GF Helmut Brolli erhielten die Kunstdrucke am 31. Oktober 2007 bei der Präsentation des Werkes direkt vor dem Kunsthaus Graz.
“Kunst im öffentlichen Raum“
Nitschs „grenzenlos“ wird bis 13.11.2007 vor dem Kunsthaus als 24-Bogen-Plakat öffentlich zu sehen sein. „Das Kunsthaus ist der optimale Ort um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die sozialen Hilfeleistungen der Volkshilfe zu lenken. Wir möchten uns herzlich beim Intendanten Peter Pakesch bedanken, der uns bei unserer Aktion nach besten Kräften unterstützt hat“, freuten sich Volkshilfe Steiermark Präsidentin 3. LTPin LAbg. Barbara Gross und Geschäftsführer Franz Ferner. „Das dynamische Sujet wird zweifellos gut ankommen, dafür garantieren der Name Nitsch und die Qualität der Volkshilfe“, ist LH-Stv. Kurt Flecker überzeugt, der wie kein zweiter das Zusammenspiel zwischen Sozialem und Kunst kennt.
Erlöse an internationale Hilfsprojekte
A1 Poster des Werkes sind im Kunsthaus-Shop gegen eine kleine Spende erhältlich. Mit den Erlösen aus den 99 Kunstdrucken und den Spenden für die A1 Plakate werden internationale Hilfsprojekte der Volkshilfe unterstützt.
Symbolik der Aktion
Hermann Nitsch steht wie kaum ein anderer Künstler für das Überschreiten von Grenzen. Das Aufbrechen von Denkschemata und Tabus, das Entwickeln von Neuartigem und Innovativem, das „an die Oberfläche bringen“ von Verdrängtem und Verborgenem. Auch in der internationalen Arbeit, die in der Volkshilfe eine lange Tradition hat, geht es um das Überschreiten von Grenzen. Aber nicht nur von Landesgrenzen, sondern auch von Grenzen, die durch Intoleranz, Vorurteile und Diskriminierung gezogen werden. Gegen diese Grenzen hat die Volkshilfe in ihrer Geschichte immer gekämpft und sich stattdessen für „grenzenlose“ Humanität und friedliche Entwicklung eingesetzt. Dazu gehört stets auch die Entwicklung neuer Methoden, Ideen und Ansätze, ohne Bewährtes oder die eigene Herkunft und Geschichte zu vergessen. Daher ist die Kunst-Aktion mit Hermann Nitsch im Jubiläumsjahr 2007 ein sichtbares Symbol für die Modernität der Organisation. Auch in Zukunft wird die Volkshilfe KünstlerInnen einladen, sich mit den Aufgaben und Werten der Volkshilfe auseinanderzusetzen.

Im Rahmen der Aktion "Tu was, dann tut sich was!" lud Die Bürgermeisterin aus Wildalpen, Karin