Volkshilfe Steiermark
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15.10.2007

Volkshilfe SeniorInnen-Wohntagung wichtiger Impuls


Knapp 300 interessierte TeilnehmerInnen bestätigten, dass die Volkshilfe mit der Tagung „Wohnen für und mit SeniorInnen“ vergangenen Freitag einen wichtigen Impuls zur richtigen Zeit gesetzt hat.


In 30 Jahren werden doppelt so viele über 60-jährige wie unter 20-jährige Menschen in der Steiermark leben. „Überalterung im Wohnungsbestand und soziale Isolation stellen die Gesellschaft vor Herausforderungen und erfordern neue Wohnkonzepte“, waren sich der Brucker BGM Bernd Rosenberger, Ennstal Geschäftsführer Wolfram Sacherer und Volkshilfe Geschäftsführer Franz Ferner am Beginn der Veranstaltung einig. Die Entwicklung neuer Wohnformen ist für die Volkshilfe, als größten Anbieter vollstationärer und mobiler Pflege- und Betreuungsdienste, ein strategisches und inhaltliches Zukunftsthema", erklärt Ferner.

Zusammen leben
Im Laufe des Tages zeigten neun nationale und internationale Referenten auf, wie man sich dieser Herausforderung stellen kann. Am Vormittag lag das Hauptaugenmerk auf verschiedene Formen der Alten- oder SeniorInnen-Wohngemeinschaften. Sehr beeindruckend und amüsant: der Film und die persönlichen Schilderungen zweier BewohnerInnen der Alten-WG in Göttingen. Doris Lepschy berichtete über den aktuellen Stand der ersten Volkshilfe SeniorInnen-WG in Kapfenberg.  Winfried Saup beleuchtet als Grundlage für all diese Entwicklungen „traditionelles“ und „neues“ Wohnen im hohen Alter in den europäischen Ländern.


Wohnberatung und unterstützende Technologien
Am Nachmittag lag, nach einem pflegepolitischen Statement des VHÖ Geschäftsführers Erich Fenninger, der Schwerpunkt auf Maßnahmen und Möglichkeiten das Wohnen im Alter zu erleichtern – von der Wohnberatung der Volkshilfe Oberösterreich bis hin zu unterstützenden Technologien und vielfältigen Angeboten in der mobilen Pflege und Betreuung durch die technische Uni Wien.


Hausgemeinschaft oder Pflegeheim
Rüdiger Waßmuth gab Einblicke in das Miteinander der Hausgemeinschaft Jägersberg in Kiel und Peter Koch sprach über „Das Dorf in der Stadt – Die Pflegeheime des SHV Bruck/Mur.“


Durch die gelungene Veranstaltung führte auch heuer wieder Doris Rudlof-Garreis.


Die Volkshilfe wird gemeinsam mit gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften und Kommunen in den nächsten Jahren das Thema weiter vorantreiben. Um in diesem Bereich auch ein gutes Service für Gemeinden anbieten zu können, wurde mit Mag. Markus Schabler eine eigene Stabsstelle für Wohnformen für ältere Menschen in der Volkshilfe geschaffen.


Kontakt
Mag. Markus Schabler
Volkshilfe Steiermark
Goestingerstrasse 213
A - 8051 Graz
Phone: ++43 (0) 316-678264-34
Fax: ++43 (0) 316-678264-82
Mobile: +43 (0) 676-870833015
Mail: markus.schabler@stmk.volkshilfe.at

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