

Mit dem traditionellen Spatenstich fiel der Startschuss zum Zubau einer Demenzstation an das Seniorenzentrum Weiz. 30 Menschen mit demenziellen Erkrankungen werden bereits Ende 2008 in die neuen Räumlichkeiten in die Waldsiedlung 2-4 einziehen können.
Innovation in der stationären Pflege
„Die neue Demenzstation ist eine Innovation im Bereich der stationären Pflege“, freut sich die ehrenamtliche Präsidentin der Volkshilfe, 3.LTP LAbg. Barbara Gross. „Nach Fertigstellung werden 30 Plätze im Seniorenzentrum speziell für Menschen mit demenziellen Erkrankungen zur Verfügung stehen.“
Unterstützt wird die Volkshilfe Steiermark bei ihrem neuen Bauvorhaben durch die Stadtgemeinde Weiz und die Siedlungsgenossenschaft ELIN. Geplant wurde der Zubau vom Weizer Architekten DI Peter Mutewsky. Bereits Ende 2008 sollen die ersten BewohnerInnen in die neuen Räumlichkeiten einziehen.
Große Nachfrage
„Die gute Auslastung des Hauses unter der Leitung von Detlef Scholz und die ständig steigende Nachfrage nach Plätzen für Menschen die zu Hause aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht mehr betreut werden können, sind die zwei wichtigsten Gründe warum wir den Zubau in Weiz nun realisieren“, erläutert Volkshilfe Geschäftsleiterin Regina Thakur.
BGM Helmut Kienreich betonte die Notwendigkeit des Zubaus auf Grund der großen Zimmernachfrage im Haus und bedankte sich im Namen aller beim gesamten Team der Volkshilfe für die gute Arbeit, die sie in Weiz leistet.
LH Stv. Dr. Kurt Flecker nahm in seiner Rede Bezug auf die arbeitsmarktpolitische Relevanz der Volkshilfe Seniorenzentren und kritisierte die derzeit laufende einseitige Diskussion um die 24-Stunden-Betreuung in Privathaushalten. „Es wird oft übersehen, dass Pflegeheime rund um die Uhr Pflege und Betreuung von hoher Qualität und Sicherheit bieten.“ Flecker fordert weiter ein Ende des Schlechtmachens von Pflegeheimen .
Infos und Kontakt
Detlef Scholz
Waldsiedlung 2-4
8160 Weiz
Tel.: 03172/44 888
Fax: 03172/44 888-24
E-Mail: haus-weiz@stmk.volkshilfe.at

Die Medienberichte über die Situation rund um die Landespflegezentren haben die großen